Landesinnung der Salzburger Hafner, Fliesenleger und Keramiker
Freitag, 14. Oktober 2011
Der gute, alte Kachelofen mit all seinen Vorzügen wird wieder zum gefragten Wärmespender!
Seine individuelle Betriebsweise mit heimischer Biomasse wie Scheitholz, Holzbriketts aber auch Pellets sorgt für eine von Fernwärme unabhängige, kostengünstig und obendrein umweltfreundliche Beheizung der Wohnräume. Neuer Kleinkachelofen: Klein, aber oho! Allerdings mussten bislang aufgrund von Platzmangel in den Wohnräumen viele Haushalte auf die Vorzüge eines Kachelgrundofens verzichten. Abhilfe schafft der neue Kleinkachelofen, der in Zusammenarbeit von Hafnermeistern, dem Österreichischen Kachelofenverband und Zulieferfirmen entwickelt wurde, wie der Salzburger Landesinnungsmeister Andreas Ebner informiert. „Der Kleine bietet die selben Vorteile wie sein großer Bruder“, erläutert Andreas Ebner: „Das Innenleben aus Schamott sorgt für eine maximale Speicherkapazität und für angenehme Strahlungswärme über Stunden. Der Kunde kann zwischen verschiedenen Modellen und einer großen Palette an Glasurfarben wählen und sich so einen an seinen Wohnstil angepassten, individuellen Kachelofen kreieren. Ein großzügiges Sichtfenster schafft Atmosphäre: Knisterndes Holz und loderndes Feuer lassen lange Winterabende zu einem romantischen Erlebnis werden. Seine ausgereifte, modulartige Bauweise ermöglicht es, den Kleinkachelofen in wenigen Stunden betriebsfertig vor Ort aufzusetzen. Bei einem eventuellen Wohnungswechsel kann das gute Stück mit wenig Aufwand wieder mitgenommen werden und wird so zu einem treuen Begleiter über viele Jahrzehnte. Natürlich entspricht der Kleinkachelofen, der über eine Nennwärmeleistung von ca. 1,2 kw/12 h verfügt, den Anforderungen der 15a-Verordnung des Salzburger Luftreinhaltegesetzes. Einmal mehr sei darauf hingewiesen, dass für den Betrieb eines Kachelofens ein gültiger Kaminbefund durch den zuständigen Bezirksrauchfangkehrermeister notwendig ist.